• Alt werden in Deutschland
    Teilhabe

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    Vielfalt

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Der Neunte Altersbericht der Bundesregierung

Am 6. Juli 2022 berief Bundesseniorenministerin Lisa Paus die elf Mitglieder der Neunten Altersberichtskommission und beauftragte die Sachverständigen damit, einen Bericht zum Thema „Alt werden in Deutschland – Potenziale und Teilhabechancen“ zu erstellen. Im Neunten Altersbericht soll die Unterschiedlichkeit der Lebenssituationen älterer Menschen dargestellt und untersucht werden, ob die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe für alle älteren Menschen in gleichem Maße gegeben sind. Es soll aufgezeigt werden, wie ihre Zugangschancen gesichert und gegebenenfalls verbessert werden können.

Um diesem Auftrag nachzukommen, wird die Altersberichtskommission insbesondere die verschiedenen, sich oft gegenseitig verstärkenden Formen von Ungleichheit im Alter untersuchen. Sie wird dabei den Ursachen und Erscheinungsformen von Altersdiskriminierung nachgehen und verschiedene Gruppen in den Blick nehmen (z.B. ältere Menschen mit Migrationsgeschichte). Sie wird beleuchten, wie soziale Beziehungen älterer Menschen und ihre Einbindung in soziale Netze gestärkt werden können, um Einsamkeit im Alter zu vermeiden. Dies berührt vor allem Angebote und Strukturen vor Ort, in den Kommunen.

Die Kommission soll ihren Bericht mit Empfehlungen an die Politik im Frühjahr 2024 vorlegen.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Gemeinsamer Besuch der Ausstellung „Queering the Crip, Cripping the Queer“

Die Sachverständigenkommission für den Neunten Altersbericht hat am Donnerstag, den 26. Januar 2023, gemeinsam mit der Geschäftsstelle für die Altersberichte der Bundesregierung die Ausstellung „Queering the Crip, Cripping the Queer“ im Schwulen Museum in Berlin besucht.

Die Sachverständigenkommission wird im Neunten Altersbericht die unterschiedlichen Lebenssituationen älterer Menschen darstellen und dabei auf verschiedene Gruppen, wie z.B. LSBTIQ-Personen, eingehen. Außerdem wird sie das Zusammenwirken verschiedener, sich oft gegenseitig verstärkenden Formen von Ungleichheit im Alter untersuchen sowie den Ursachen und Erscheinungsformen von Altersdiskriminierung nachgehen.

Die Ausstellung des Schwulen Museums, die die vielfältigen historischen, kulturellen und politischen Intersektionen von Queerness und Behinderung thematisiert, ist deshalb eine Inspiration für die Kommissionsarbeit.

Link zur Ausstellung: https://queer-crip.schwulesmuseum.de/

Erwartungen an den Bericht

  • „DAS Alter gibt es nicht! Ganz im Gegen­teil – wenn wir auf diese oft­mals viele Jahre um­fassende Lebens­phase blicken, zeigt sich ein buntes, viel­fältiges Bild. Als Bundes­senioren­ministerin ist mir wichtig, dass wir diese unter­schiedlichen Lebens­entwürfe, Fähig­keiten und Be­dürf­nisse älterer Men­schen sehen und ernst nehmen. Wie kann das gelingen? Welche Her­aus­for­der­ungen er­geben sich daraus für die Poli­tik? Ant­worten auf diese Fragen erhoffe ich mir vom Neunten Alters­bericht.“
    Foto: Bundesseniorenministerin Lisa Paus
    © Laurence Chaperon
    Lisa Paus
    Bundesseniorenministerin
  • „Wo Heraus­forderungen sind, sind Chancen. Als Sach­verständigen­kommission nehmen wir die Heraus­forderung gerne an und ergreifen die Chance, Potenziale des Alt­werdens in Deutsch­land zu beleuchten. Wir wollen zeigen, wie die Teil­habe älterer Men­schen gestärkt werden kann und dabei die Viel­falt der Lebens­si­tua­tionen aus unseren ganz unter­schied­lichen Per­spek­tiven in den Blick nehmen. Wir freuen uns auf den Aus­tausch und zwei spannende Jahre!“
    Foto: Prof. Dr. Martina Brandt
    © Jens Liebchen/DZA
    Prof. Dr. Martina Brandt
    Vorsitzende der Neunten Alters­berichts­kommission
  • „Die Vielfalt der Gesell­schaft spiegelt sich bei uns Älteren wider: Wir sind Menschen mit unter­schiedlichen Lebens­läufen, mit und ohne Migrations­geschichte, mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten und Orientierungen, in prekären Lebens­situationen oder mit gesichertem Einkommen, mit oder ohne Unter­stützungs­bedarf. Die BAGSO ist gespannt auf die Ergeb­nisse des 9. Altersberichts, der diese Viel­falt mit ihren Potentialen und Teil­habe­chancen in den Mittel­punkt stellt.“
    Foto: Dr. Regina Görner
    © BAGSO/Sachs
    Dr. Regina Görner
    Vorsitzende der BAGSO – Bundes­arbeits­gemeinschaft der Senioren­organisationen
  • „Für ein gutes Leben im Alter! Für alle, überall! Das ist unser Anliegen. Wir freuen uns, dass der 9. Alters­bericht die Frage aufgreift, wie wir für alle älteren Menschen gute Zugänge zur Teil­habe am sozialen Leben schaffen können, auch im hohen Alter. Viele haben großes Potential, viele stehen vor Heraus­forderungen. Senioren­büros greifen diese auf, eröffnen Teil­habe­möglich­keiten, stärken so ihre Kommunen. Dafür erhoffen wir wert­volle Impulse.“
    © BBE, Jörg Farys. Die Projektoren
    Franz-Ludwig Blömker
    Vorsitzender der Bundes­arbeits­gemeinschaft Senioren­büros
  • „Ein Kern­anliegen des 9. Alters­berichts besteht darin, die Per­spek­tive der älteren Men­schen selbst in den Blick zu nehmen. Wo ist Par­ti­zi­pat­ion gewünscht? Wo muss sie er­kämpft oder erst noch er­möglicht werden? Wo wird sie von außen er­zwungen? Erst die Ein­beziehung der Wünsche und Be­dürf­nisse der be­troffenen Individuen er­möglicht eine flexible und bedarfs­gerechte Opti­mierung gesell­schaftlicher Teil­habe im Alter.“
    Foto: Prof. Dr. Klaus Rothermund
    Prof. Dr. Klaus Rothermund
    Stellvertretender Vorsitzender der Neunten Altersberichtskommission
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Fotowettbewerb „VielfALT“ zum Leben im Alter

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) lädt zur Teilnahme am Fotowettbewerb "VielfALT" ein. Gesucht werden Fotografien, die die Vielfalt und Potenziale älterer Menschen in der heutigen Gesellschaft dokumentieren und stereotype Altersbilder hinterfragen. Der Fotowettbewerb VielfALT richtet sich sowohl an Profis als auch an Amateure. Eine unabhängige Jury vergibt Preise im Gesamtwert von 19.000 Euro. Teilnahmeschluss ist der 21. Mai 2023.

Der Fotowettbewerb wird im Rahmen des „Programms Altersbilder“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und begleitet die Erarbeitung des Neunten Altersberichts.

Mehr zu den Teilnahmebedingungen

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